Intels Core I7 im Vergleich mit dem Core I5 unter Lightroom


Achtung, diesmal wirds technisch… Nun, alle Jahre wieder gibt es bei mir ein kleines Rechner-Update. Ja ich arbeite mit einem PC unter Windows – und bin sehr zufrieden damit. Warum? Naja, maximale CPU-Leistung bekomme ich numal nur im PC. Zumal ich ja immer noch ein bisschen übertakte. Und ich nutze inzwischen fast nur noch Lightroom zur Bildbearbeitung und da geht nichts über CPU-Power.

Bisher hatte ich ein System aus folgenden Komponenten:

  • Intel Core I5 2500K (Sandybridge) übertaktet von 3,3 Ghz auf 3,9 GHZ auf allen 4 Kernen
  • Gigabyte Mainboard mit 4 x 4 GB DDR3 Ram mit 1600 Mhz
  • OCZ Vertex 4 256 GB SSD
  • 2 x 3 TB Seagate HDD 7.200 rpm
  • 380 Watt bequiet! Netzteil (Bronze zertifizierung)
  • AMD ATI HD 7750 Grafikkarte

Daraus wurde nun:

  • Intel Core I7 4770K (Haswell) übertaktet von 3,5 Ghz auf 4,1 Ghz auf allen 4 Kernen
  • Asus Mainboard mit 2 x 8 GB DDR3 Ram mit 2400 Mhz
  • OCZ Vertex 4 256 GB SSD (die blieb gleich, wurde auch erst vor einem 3/4 Jahr getauscht)
  • 2 x 4 TB Hitachi HDD 7.200 rpm
  • 480 Watt bequiet! Netzteil (Gold+ zertifizierung)
  • AMD ATI HD 7750 Grafikkarte

Darauf hatte ich jeweils Windows 7 installiert.

Was mich nun interessierte war, ob sich die 2 Generationen unterschied bei der CPU merklich ins Gewicht fallen. Aber nicht nur die Generationen sondern auch die aufrüstung von einem Core I5 auf einen I7 und die damit einhergehende Takterhöhung. Und ob der PC damit weniger Strom brauchte. Neben dem Strom macht sich das auch in der Belüftung bemerkbar (ich möchte einen flotten PC aber keine Staubsauger, der unter dem Schreibtisch steht). Nur den Tower habe ich dann an ein Energiemessgerät gehängt, das zwar nicht 100 % genau sein dürfte, aber mir geht es hier ja auch um den Unterschied.

Dann lies ich jeweils aus Lightroom 5.3 verschiedene Bilder rausrechnen. Eingelesen wurden die Bilder als RAW-Datei (16 MP, verlustfrei komprimiert von einer Nikon D4) von der jeweiligen HDD, geschrieben wurden sie auf die SSD. Das entspricht auch meinem normalen Arbeitsalltag.

Folgende Formate lies ich exportieren (es waren insgesamt 50 Raw-Bilder aus einem Verzeichnis):

  • TIFF mit Logo
  • JPG ohne Logo, Qualität 100 %, Originalauflösung
  • JPG mit Logo, Qualität 75 % und 960 Pixel an der langen Kante

Raus kam dann folgendes Ergebnis:

  • Tiff: 3:30 Min gegenüber 2:46 Min
  • JPG groß 3:38 Min zu 2:51 Min
  • JPG klein 1:35 Min zu 1:18 Min

Auch der Stromverbrauch blieb ziemlich unverändert: Beim alten PC waren es ca. 64 W ruhender Desktop und 126 – 153 Watt beim exportieren, beim neuen waren es 67 W ruhender Desktop dafür nur 110 – 140 Watt während des Vorgangs.

Tja, ob sich das Ergebnis für jeden rechnet ist fraglich. Aber ich freue mich über das generelle Geschwindkeitsplus während der Arbeit. Und außerdem, je schneller der PC dann wieder fertig ist, umso schneller kann ich weiterarbeiten. 50 Bilder sind jetzt nicht die Welt aber bei einigen tausend Bildern im Jahr läppert sich das. Und man sieht das man schon mindestens eine Genration der CPUs überspringen muss, damit sich da überhaupt was tut. Es reicht also locker, alle 2 – 3 Jahre hier wieder zu investieren.

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1 Kommentar

  1. Danke für diesen Test

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