Sæl(l) Island – Tag 3


island-148-BearbeitetHeute der versprochene dritte Tag. Also das was gestern passierte. Wobei ich gerade mit Tränen in den Augen vor den Bildern des heutigen Tages sitze. Freudentränen… Sowas ist mir in meinem Leben noch nicht passiert. Ich bin echt noch total geflasht. Aber hey, langsam, immer schön der Reihe nach.

Mit einem leckeren Früchstück von Inga im Magen fuhren wir Richtung Süden um dort den „hauseigenen“ Wasserfall zu besichtigen und danach weiter zu einer Gletscherlagune zu fahren. Its so unfuckinbelievable… Sorry. Wettertechnisch war es perfekt denn wir bekamen einen Hauch sanftes Sonnenlicht geschenkt. Auch die Islandpferde liesen uns passieren und so konnten Step und ich den Wasserfall in Augenschein nehmen. Zum Glück kann ich hier einfach die Bilder sprechen lassen und brauche nicht viel schreiben.

Die Gletscherlagune ist übrigens Sommers wie Winters absolut sehenswert. Mit dem einzigen Unterschied, dass im Sommer dort die Reisebusse ausgeschüttet werden, wir dort gestern aber nur zu dritt waren :) Wie überall gingen mir auch hier die Augen über. Nur noch ein Bild… Und noch eins… Und noch eins… Das aufgestaute Wasser des Gletschers hat auch einen kleinen Zugang zum Meer. Hier drücken sich dann nach und nach die Eisbrocken durch und werden vom Meer rechts und links an die Strände verfrachtet. Mit der untergehenden Wintersonne eine unschlagbare Kombi.

Unterwegs haben wir übrigens die Rentiere im Trainingslager gesehen. Die bereiten sich hier nämlich auf Weihnachten vor! Und weil sie so konzentriert bei der Sache waren, haben wir sie auch nicht lange gestört (ok sie liefen davon als sie mich kommen sahen aber das tut hier nichts zu Sache). Ein verlassenes Gehöft haben wir dann auch noch schnell fotografisch aufgesammelt.

Eigentlich war gestern ja fast wolkenfreier Himmel. Und eigentlich war der Aurora-Forecast auf 4 – 5, also ziemlich gut (wer sich dafür interessiert bekommt hier, hier, hier und hier sehr gute Infos. Ach so und hier und hier.) Also schlafen gehen, Mitternachts aufstehen, bei eisigem Wind die Cam aufbauen und warten. Nachdem eineinhalb Stunden nichts passierte haben wir einfach den Timer laufen lassen. Kann ja dann morgen schauen, ob es was geworden ist. War aber nix :/ Heute gibts den nächsten Anlauf.

Und ich mache mich derweil an die Verarbeitung des heutigen Tages. Eine kleine Sneak gabs ja schon bei mir auf facebook.

Übrigens, ein paar Funfacts zu Island:

Ziemlich genau ein Drittel der Isländer wohnt in Reykjavik – nämlich 119.000 von den 319.000 Einwohnern Islands.

Der Premierminister steht im Telefonbuch.

Er wird ebenso wie jeder andere mit Vornamen angesprochen.

In den landesweiten Nachrichten kommen Meldungen darüber, wenn ein Auto in den Graben gefahren ist.

Die Polizei von Reykjavik hat einen eigenen Instagram-Stream – der übrigens sehr spaßig ist.

Wenn isländische Pferde einmal das Land verlassen haben, dürfen sie nie wieder zurück. Ebenso darf keinerlei Zaumzeug mit auf die Insel gebracht werden.

Selbst wenn das Pferd WM-Gewinner ist, darf es nicht mehr zurück. Über das Drama gibt es übrigens einen ganzen Film, bei dem ein gestandener Kerl 20 Minuten vor der Kamera weint, weil das Pferd jetzt in Norwegen steht. Wenigstens zollen die Isländer Ihren Tieren Respekt!

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2 comments

  1. Landschaft pur – kann mir gut vorstellen, daß die süchtig machen könnte….

  2. Sucht man den Premierminister im Telefonbuch, dann schlägt man unter ‚S‘ wie ‚Sigmundur‘ nach. Das Telefonbuch ist hier nämlich nach Vornamen sortiert!

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