Sæl(l) Island – erster Tag


island-44Das Meersalz noch in den Barthaaren hängend sitze ich nun hier und blogge. Nach einem arbeitsreichen Jahr habe ich mir doch einen kleinen Traum verwirklicht und bin für ein paar Tage nach Island abgehauen. Logisch, wegen den Polarlichtern (Ist übrigens ne geile Seite um zu schauen, wann es sich wo lohnt – Aurora-Forecast :)). Na gut, nicht nur. Sondern einfach um wieder etwas Ruhe zu finden und einfach mal wieder Bilder nur für mich zu machen. Oder für Euch – aber das ist alles auf rein freiwilliger Basis.

Dabei muss ich Iceland Air gleich mal ein Kompliment machen (ich bin nicht so der Vielflieger, daher weiß ich nicht, ob das inzwischen Standard ist) aber an jedem Platz ein Monitor mit USB-Anschluss (praktisch zum Handy laden) finde ich schon Luxus. Dazu wurden Decken und Kissen gereicht. Allerdings kein Essen. Und das bei einem 4-Stunden Flug. Nur gut, dass ich vorher nochmal kurz beim goldenen M war. Und bei 50 Passagieren haben die Stewardessen genügen Zeit sich um jeden zu kümmern. Scheint nicht so das Hammer-Urlaubsziel zu sein. Zumindest nicht im Winter und nicht vor Weihnachten. Umso besser für mich.

In Reykjavik angekommen empfing mich gleich stürmisches Wetter. Sowas haben wir bei uns daheim ja nicht so oft deswegen genieße ich es einfach. Bin daher auch 2 Kilometer zu Fuß zum Essen gegangen. Noch nie wurde ich so oft und mitleidig aus vorbeifahrenden Autos angeschaut. Überhaupt ist das ganze für mich etwas seltsam. Fast schon amerikanische Züge. Überall soviel Platz. Flache Häuser. Alles gestriegelt und gebügelt. Und keine Bäume. Außer Weihnachtsbäume samt zugehöriger Deko. Aber was sieht man schon nachts wenn überall Schnee liegt und es bewölkt ist.

Untergekommen bin ich übrigens bei Gudny’s Home & Ace Guesthouse. Die Haustür war offen, ein Handy hing an der Tür, ich solle Sie doch anrufen, sie komme dann gleich. So war es dann auch. Ein Haus, vier Zimmer und ein Luxusbad ganz für mich alleine (naja, fast, ihr Sohn wohnt auch hier). Und normalerweise sind auch mehr Leute hier. Aber da hatten wir schon.

Dafür trifft man in den lokalen Restaurants mehr Isländer. Die haben beim Essen gehen wohl was falsch verstanden oder sind einfach pragmatisch veranlagt: Essen und dann gehen. Kaum sind die Teller leer sind sie auch schon wieder weg. Die bleiben nicht sitzen und unterhalten sich bis der Schuppen zu macht. Vielleicht liegt das aber auch an den 6,50 € die pro Bier über den Tresen wandern… Mir egal, hab mir trotzdem eins gegönnt. Und dazu frischen isländischen Fisch. Auf Salat mit Kartoffeln, Erdnüssen und ein paar Tacos. Ob das so gehört weiß ich nicht, aber der Fisch war Hammer!

Auf dem Heimweg gabs einen kurzen Abstecher – Brandung schauen. Ich liebe ja meine Berge, aber daran könnte ich mich schon auch gewöhnen.

Morgen gehts dann ab zu Inga und Step auf Dynjandi.

PS: Ich hoffe die Bildbearbeitung passt soweit aber das Display von Lenovo ist einfach unter aller Sau – ich will meinen Eizo wieder!

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5 comments

  1. Wunderschöne Fotos; hoffentlich verdüstert die Dunkelheit nicht dein Gemüt…..

  2. Im letztens gezeigten Island-Krimi hat der Kommissar einem gekochten Schafskopt das Auge mit seinem Taschenmesser herausgepult und mit Genuss verspeist ;-) Sein Assistent wollte was Vegetarisches, darauf gabs die Antwort: „Hier gibt es kein Grünzeug“ und er begnügte sich stattdessen mit einem Cappucino….

  3. Coole Bilder. Island im Winter ist für mich auch nochmal eine oder mehrere Reisen wert. Bin gespannt, was Du noch so erlebst.

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