Istanbul delight – Fischkebab am Bosporus


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Da wir ja die perfekte Woche erwischten, also wettertechnisch – nicht zu warm und nicht zu kalt- machten wir uns es heute auf dem Sonnendeck zu einer Bosporustour gemütlich. Diese Bootsfahrten führen fast bis zum schwarzen Meer und man erkennt übrhaupt erstmal ansatzweise, wie groß Istanbul eigenlich ist. Sowohl auf dem europäischen als auch dem asiatischen Kontinent…

Wie immer habe ich mich natürlich nicht mit Sonnencreme eingeschmiert und prompt hatte ich ein Abdruck meines Kettchens um den Nacken in der Haut „eingebrannt“.
Wenn man übrigens einen Platz auf dem Sonnendeck dieser Touristen-Dampfer ergattern will, sollte man mindestens 30 Minuten vor der offiziellen Ablegezeit am Hafen sein.

Bevor wir allerdings diese Tour machten, gabs erstmal ein herrliches Brunch über den Dächern Istanbuls. Das Konak Café in der Nähe des Galata-Turms haben wir dann auch noch kurz für das Shooting von Britta genutzt. Von Ihr habe ich am letzten Tag noch ein paar Bilder gemacht. Auch hier sollte man ein, zwei Tage vorher schonmal hochgehen (unten auf der Staße deutet nur ein kleines Schild darauf hin, dass da oben so ein wunderbares Lokal ist) und sich einen Tisch reservieren.

Auf dem Weg vom Brunch zur Bootsfahrt sind wir noch kurz bei den tanzenden Derwischen, quasi das inoffizielle Maskottchen Istanbuls, vorbeigegangen um zu schauen, ob es noch Karten für die Vorstellung am abend gibt. Und wir hatten Glück! Auch hier ist es nicht ganz so einfach an einen Platz zu kommen. Wenn einer dasteht und Karten verkauft – gut, wenn nicht, dann gibts einfach keine Karten :)

Wir hatten Karten für die Aufführung um 18:30, waren aber schon um 18:00 Uhr da und stellten fest, dass nicht nur wir die Idee hatten. Trotzdem gabs für uns noch einen Top-Fotoplatz. Der Orden wurde ja offiziell verboten, die Tänze werden für die Touristen trotzdem fortgeführt.

Hungrig gings danach richtung Galata-Brücke zum Fischkebab. Man braucht gar nicht lange nach diesen Ständen suchen sondern immer der Nase nach. Ich behaupte ja sowieso, dass es in Istanbul eine Essens-Mafia gibt. Überall in der Stadt duftet es verführerisch nach ver gebrannten Maroni, Döner oder eben dem Fisch-Kebab.

Makrele grillen, dazu das Brot aussenrum kurz toasten, Salat, Zwiebeln, ein bisschen scharf, dazu Salz und Zitrone – sowas geiles habe ich schon lang nicht mehr gegessen. Für 3,50 Tl. Und man ist satt danach…

Zum Abschluss gabs auch noch das Shisha rauchen – nicht ohne vorher in einem „Straßen Café“, in dem sich die Männer die Hände am Teefeuer wärmten, eine kleine Çay-Pause einzulegen. Istanbul direkt und intravenös. Man muss ja alles mal gemacht haben. Noch als kleiner Tip für Raucher und Nichtraucher: der Genuß einer Shisha entspricht dem Konsum von bis zu 50 Zigaretten! Hab ich mal gehört…

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