Istanbul delight – Vom Himmel zur blauen Moschee


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Letzten Dienstag gings los: auf nach Istanbul, die Tante besuchen. Eins vorweg: die Stadt ist genial! Es ist natürlich Luxus, wenn man liebe Verwandte in der Fremde hat. Nach dem zweieinhalbstünigen Flug (wir sind in Sabiha Gökçen gelandet) sind wir mit den zuverlässigen Havatas-Bussen zum Taksim-Platz gefahren (Eine Fahrt dorthin kostet 12,50 TL (Türkische Lira, 2,30 TL enstprechen einem Euro)). Dort wurden wir auch gleich in Empfang genommen und sind 5 Minuten mit dem Taxi zu unserer Unterkunft gefahren.

An diesem Abend haben wir dann auch nicht mehr viel gemacht. Außer das wir noch sehr geilen Fisch in der Nähe des Galata-Turms gegessen haben. 20 Meter vom Turm entfernt, ein kleines, süßes Lokal namens Fuerreyya in dem es für 10 € Fisch in allen Variationen gab. Und das im touristischen Zentrum von Istanbul.

Tags darauf gabs dann das volle Kulturprogramm: Galata-Brücke mit den berühmten Anglern drauf, Semsamkringel-Stände, der ägyptische Bazar, die Zisterne und die blaue Moschee.

Es geht ja das Gerücht um, dass die Angler nur angeln, damit sie nicht zuhause bei den Frauen sein müssen. Der Bosporus ist fischtechnisch ja so gut wie leer…

Da wir ja auch nur 5 Gehminuten von der Galatabrücke wohnten, haben wir uns entschlossen, das ganze Tagesprogramm zu Fuß zu machen. Geht auch gut.

Der agyptische Bazar hat mich dann mit seinen Farben und Gerüchen voll in den Bann gezogen und ich war in richtiger Foto-Laune. Ich hatte ja einiges dabei an Equipment, beschränkte mich hier aber im wesentlichen auf das 14 – 24 2.8er dass ich mir auf die 24iger Stellung fixiert hatte. Quasi als Selbstgeisselung. Und siehe da – auf einmal bekommt man richtig geile Reportageaufnahmen zustande. Ein Grund mehr, dass ich mir schnellstmöglich das 24 1.4er Glas besorgen muss.

Wenn man so zu Fuß durch die kleinen Nebengassen unterwegs ist, bekommt man unheimlich viel auch mit, wie Istanbul funktioniert. Mit Lastkarren und Trägern. Man hat den ständigen Wechse zwischen einer modernen Metropole und althergebrachtem. Die Gegensätze könnten nicht krasser sein. Top-gekleidete Frauen mit Kopftuch oder komplett verschleierte mit den Nikes an den Füßen. Moderne Technik und mittelalterliche Transportmittel.

Von den Zisternen, durch die man unterirdisch wandeln und abkühlen kann gings auf die andere Straßenseite zur blauen Moschee und Hagia Sophia. Auch in der Moschee wurde mein Geruchssinn voll in den Bann gezogen – man darf sie ja nur in Socken betreten und jeder hatte ein Tütchen mit seinen Schuhen in der Hand. Daher weht also der Wind. Ich war allerdings auch zutiefst beeindruckt: Säulen, so dick wie 10 Mann und überall Verzierungen, das einem die Augen übergehen. Die 20 Minuten Anstehen haben sich gelohnt.

Am Ende des Parks des ebenso nicht weit entfernten Tokapi-Palastes findet sich übrigens ein nettes Teehaus wo man einen hervorragenden Blick auf die asiatische Seite Istanbuls hat.

Um den Tag ausklingen zu lassen gabs noch eine kurze Stipviste in der Fußgängerzone und danach original türkisches Essen (gekocht von einer Amerikanerin) in einem Mini-Lokal (Mutfak Acik (Mutfak ist übrigens die Küche, soviel weiß ich ;))) um die Ecke. Nach diesem Tagespensum hatten unsere Füße dann auch den Geruch der blauen Moschee angenommen :D

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