Franzis HDR Project Platin – meine Eindrücke


Eigentlich habe ich die HDR-Phase ja schon irgendwie hinter mir.

Trotzdem macht es immer wieder Sinn, ein neues Bild aus mehreren Belichtungen zusamenrechnen zu lassen. Den Effekt mag ich bei verlassenen und verkommenen Objekten ja nach wie vor gerne. Oder wenn ich Innenansichten fotografiere, wo das Fenster nicht vollkommen ausfressen soll – eben wie bei dem Bad. Hier soll natürlich nicht auf den ersten Blick erkennbar sein, dass es sich um ein HDR handelt.

Nun bekam ich neulich vom Franzis-Verlag die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte HDR Projects Platin mal zu testen und auszuprobieren. Nun, ist ja nicht so, dass ich nicht schon das ein oder andere Tool zu Hause hätte:

Photomatix (eins der bekanntesten), die HDR-Software, die in Photoshop integriert ist (nach meinem Geschmack aber nach wie vor die schlechteste, vielleicht liegt es aber daran, dass ich mich bis dato auch noch nicht wirklich damit beschäftigt habe) und SNS (mein Liebling, weil die Bilder danach immer noch sehr natürlich aussehen) – und jetzt eben Franzis‘ HDR Projects Platin.

Was ich auf den ersten Blick absolut super finde ist, dass alles auf deutsch ist. Egal ob das in der Hilfe ist oder die Tooltips, die über jedem Ding aufpoppen, wenn ich mit dem Mauszeiger etwas länger darüber stehen bleibe. Und die Erklärung erklären auch im wahrsten Sinne des Wortes und werfen nicht noch mehr Fragen auf.

Zu Beginn habe ich die klassischen Standardfragen wie: Chromatische Abberation entfernen, Bilder ausrichten oder Geisterbilder entfernen…

Danach werden die Bilder übereinandergelegt und das Programm erstellt die Masken. Was ich bis jetzt bei noch keinem HDR-Programm ist, dass ich hier die Masken tatsächlich sehen und auch verändern kann. Das zielt eindeutig in Richtung professionelle Anwendung. Ich kann dass aber auch getrost überspringen und mich gleich an die Bearbeitung machen, die den Look des Bildes betreffen. Ich bin ja durchaus ein Freund von Presets weil ich mich so sehr schnell an mein Ergebniss rantasten kann.

Was echt cool ist, ist dass mir die Filter, die das Preset verwendet, gleich rechts in einer Extra-Liste angezeigt werden und ich auch jeden einzelnen wieder entfernen oder im Bereich darunter auch noch feinjustieren kann. Somit habe ich volle Freiheit.

Zunächst hat mir im Standardlayout das Histogramm gefehlt – gerade bei HDRs. Das öffnet sich aber in einem kleinen Fenster wenn ich links oben auf die Histogramm-Anzeige klicke. Da es mich mitten im Bild gestört hat, habe ich es nach rechts unten verschoben – und dort schmiegt es sich passgenau unter die anderen Regler ein.
Gut gemacht!

Wenn ich dann alle Einstellungen gemacht habe, rechnet die Software das Bild raus. Auch das geht ratzfatz – dank GPU-Beschleunigung. Hier wird die Grafikkarte zur Berechnung mit hinzugezogen. Bei anderen HDR-Programmen dauert das auch mit einer Power-CPU gerne etwas länger.

Von der GPU-Beschleunigung kann sich Adobe mal ne Scheibe abschneiden – besonders bei Lightroom.

Fazit: Tolle Software, gute, einsteigerfreundliche Bedienung (dank der guten Erklärungen) und schnelle Berechnung. Preislich ist es mit 145 € nicht das günstigste. Photomatix verlangt derzeit rund 70 € – 85 €, SNS 85 € und CS6 schlägt mit 800 € zu Buche. Ganz zufrieden bin ich mit den Ergebnissen allerdings vom Look her noch nicht. Da hat bei mir SNS die Nase vorne. Auch wenn ich hier nicht soviel Einstellen kann. Es kann aber auch gut sein, dass ich einfach noch nicht „meinen“ Weg in der Software gefunden habe. Ich arbeite aber noch daran. Anbei findet ihr mal die Ergebnisse:

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