Das Nikkor 60 mm 2.8er Micro im Kurztest


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Wie lange schiebe ich das Macro-Objektiv schon vor mir her? Ich weiß es nicht mehr, aber jetzt ist irgendwie die Zeit gekommen. Und ganz verkehrt ist es ja nie, so ein Ding in der Fototasche zu haben.

Ursprünglich sollte es ja das Nikkor 105 2.8er werden – bis mich jemand auf das 60iger gebracht hat. Die groben Unterschiede? Einen Bildstabilisator, den ich nicht brauche, eine Geli, die man beim 60iger nicht verwenden kann und knapp 300,00 € die ich mir gespart habe.

Ich denke, dass das 105er wirklich ein Top-Objektiv ist, keine Frage. Und ich geize auch wirklich bei mir nicht am Equipment. Aber warum fast das doppelte zahlen, nur weil ich damit vorraussichtlich 20 Bilder im Jahr machen werde (es geht mir vorrangig um die Ring-Bilder bei Hochzeiten und evtl. ganz, ganz nah aufgenommene Portraits)?

Die letzten Tage ging mir das graue Wetter bei uns dann doch ganz schön auf den Sack aber am Sonntag musste ich wieder raus, ein bisschen Bergluft schnuppern. Und für Macros mit dem 60iger ist bewölkter Himmel gerade das Richtige.

Mir gefällt das leichte Gewicht und dass das Ding echt knochenscharf ist. Egal ob bei den Macros oder bei Landschaftsaufnahmen. Was allerdings etwas nervig ist, ist dass der Nahabstand mit ca. 5 cm direkt vor der Linse dann doch etwas knapp ist. Die Gegenlichtblende braucht man gar nicht erst davor machen, da hat man sofort einen Schatten (also im Bild ;)). Von daher ist für die Leute, die viel im Macrobereich machen wollen, das 105er sicher die bessere Wahl. Wen hier noch die Vignettierung und die technischen Details interessiert den verweise ich gerne an Ken Rockwell, der hat da eine tolle Homepage wo auch nahezu jedes Objektiv aufgelistet ist.

Eines sollte man bei Macro-Objektiven allerdings noch wissen: das Ding hat zwar eine 2.8er Blende – das aber nur ab ca. einem Meter. Gehe ich näher an das Objekt ran, umso stärker schliesst sich die Blende – bis f 4.8 (natürlich automatisch). Jetzt fotografiere ich doch schon etwas länger aber zuerst dachte ich, dass das Objetktiv einen Fehler hat oder da irgendwas kaputt war. Ständig war Blende 3.5 oder 4.8 eingestellt, obwohl ich im manuellen Modus arbeite. Also das Objektiv an die andere Kamera geschraubt – das gleiche Phänomen. Bis ich mal gemerkt habe, dass es sich verändert, sobald ich fokussiere. Man lernt ja nie aus.

Und die Bilder vom Wochenende? Here you are:

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