Das Nikkor 28 – 300 3.5 – 5.6 im Test – oder wie sortiere ich meinen Objektivpark richtig um – Teil 1


Na, da hab ich mir ja was angetan. Aber eigentlich sollte ich ja wissen, das ein neues Teil im Foto-Bereich immer die Anschaffung weiteren Equipment nach sich zieht.

Ich hatte mir ja als Ablösung meiner in die Tage gekommenen D90 (und als Backupkamera zur D700 für die Hochzeiten) eine D600 gegönnt, als sie rauskam.

Vorteile für mich: kleiner, leichter, höhere Auflösung als die D700.

Im Vergleich zur D90 fast die gleiche Größe des Bodys, doppelt so hohe Auflösung, 14 Bit statt 12 Bit (für mich, der viel Landschaften fotografiert durchaus wichtig) und eine verlustfreie Komprimierung der RAW-Dateien (die D90 speichert die NEFs nur verlustbehaftet in 12-Bit) und wichtig für meine Alpenüberquerungen und sonstigen Outdooraktivitäten: spritzwassergeschützt und Staubdichtungen. So weit so gut.

Natürlich hatte ich für das DX-Format auch den entsprechenden Objektivpark: das 10-24 3.5 – 5.6er, das 18 – 200 3.5 – 5.6er, die 50 mm 1.8er Linse und das 10,5er 2.8er Fisheye für meine Panos und ungewöhnliche Aufnahmen.

Fangen wir mal an auszusortieren: das 10,5er Fisheye kann ich auch weiterhin mit 10 MP am Crop an der D600 betreiben, dann habe ich immer noch 360 Grad Panos mit knapp 50 MP. Das reicht locker ;) Also bleibt das Objektiv erstmal.

Genauso wie das 50er 1.8er. Ich kann es am Vollformat vignettierungsfrei nutzen und es bietet lichtstärke und eine gute Abbildungsleistung.

Bleiben noch das 10 – 24er sowie das 18 – 200er. Für das 10 – 24er habe ich irgendwie noch keinen adäquaten Ersatz gefunden. Das 14 – 24 2.8er ist mir zu groß, wenn ich eh schon mehr als 20 kg auf dem Rücken habe und ich kann keine Filter draufschrauben. Das 18 – 35 3.5 – 5.6er bietet mir aus irgendwelchen Gründen 3 mm Brennweite im Ultraweitwinkelbereich weniger als das DX-Pendant (und das ist ne Menge). Stellt sich mir die Frage ob ich mir dann noch doch irgendwann eine Zeiss-Festbrennweite gönne ;)

Und zu guter Letzt das 18 – 200. Hier gibt es, zumindest was den Brennweitenbereich betrifft, einen sehr guten Ersatz für das FX-Lager: das 28 – 300. Brennweitentechnisch exakt gleich aber was die Verarbeitung betrifft, liegen in meinen Augen Welten dazwischen.

Zum einen allein schon die Größe. Klar, 77 mm Filtergewindedurchmesser (und somit auch Objektivdurchmesser) sind mehr als 72. Aber dass das ganze Objektiv gleich um so eine Hausnummer wuchtiger erscheint und in der Hand liegt hätte ich nicht erwartet.
Mein Vorteil: Bald habe ich kein Objektiv mehr, dass einen anderen Filterdurchmesser als 77 mm hat ;)
Mein Nachteil: das FX-Ojektiv wiegt mal wieder. Und zwar satte 240 Gramm. Alles in allem wiegt die Kombi aus D600 & 28 – 300 insgesamt 1650 Gramm während ich mit der D90 18-200er Kombi auf nur 1160 Gramm komme. Das sind ein halbes Kilo!
Wie gesagt, an sich nicht das Thema aber wenn man 5 – 6 Tage nur mit dem Rucksack unterwegs ist, freut man sich über jedes Gramm, dass man sich sparen kann.

Und ja, ich weiß, dass ich mich über all die Gewichte usw. vorab im Internet hätte informieren können aber manchmal entscheide ich einfach aus dem Bauch heraus ;)

Ansonsten muss ich sagen der Objektiv-Tubus bleibt in jeder Stellung (also wenn ich nach oben oder unten schaue) stehen, das war bei meinem alten 18 – 200er nicht der Fall (vielleicht mag es auch daran liegen, das es schon etwas ausgenuckelt war, aber ich erinnere mich auch, dass ich mich in der Anfangszeit etwas darüber geärgert hatte). Auch der Focus-Ring läuft deutlich solider als beim alten. Und wie oben erwähnt ist es von der Haptik doch noch was anderes. Wertiger, voluminöser, eben fürs Vollformat gedacht. Ich möchte das 18 – 200 nicht schlecht machen (und ja, ich konnte auch mit diesem Suppenzoom schon das ein oder andere Bild an Getty oder meine Tourismusbehören verkaufen, also kann es nicht so schlecht sein ;)) aber das neue ist schon anders. Nun hoffe ich natürlich, dass die Bildqualität noch etwas besser ist.

Und wo bleiben jetzt die Bilder? Ja, die kommen im zweiten Teil sonst liest das hier ja eh keiner mehr zu Ende…

Hier gehts zum Teil 2.

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