NIkon D600 – Erste Eindrücke


Es ist Herbst, die Tage werden kürzer, die Abende länger und die Arbeit lässt ein wenig nach. Zeit mal wieder zu bloggen :)

Da hat mir Nikon doch in die Hände gespielt :) Eine Vollformatkamera in der Größe einer D90 (ok fast, etwas größer ist die Neue ja schon). Da ich ja viel in den Bergen unterwegs bin und bis dato immer meine D90 dabei hatte werde ich nun hoffentlich mit der neuen D600 noch bessere Bilder machen.

Ja klar, der Fotograf macht immer noch die Bilder. Aber allein schon der himmelweite Unterschied zwischen meiner D90 und meiner derzeitigen D700 was die Dynamik, die Lichter und auch die Tiefen betrifft, lässt mich hoffen. Die Bilder sind zwar gut aber ich will ja auch noch ein bisschen weiterkommen. Die aktuellen Bilder von meinen letzten Bergtouren sind hier ein gutes Beispiel:

Es war ja gar nicht geplant, die D90 auszutauschen aber auf einmal war die 600er da und ich konnte nicht anders ;)

Nun konnte ich sie ein paar Tage testen. Kein vollständiger Test aber ich hatte genügend Gelegenheit, mich mit der neuen vertraut zu machen :)

Rein äusserlich ist sie im Vergleich zur D90 wesentlich robuster. Zudem ist die Kamera Staub- und Spritzwasser geschützt. Das „Leder“ wirkt aber nicht so wertig wie bei einer D700. Auch passt die Cam nicht so gut in meine großen Hände. Das ist aber einfach der Kompaktheit geschuldet und für mich nicht wirklich schlimm..

Was mich besonders gefreut hat ist der Punkt, dass ich nun mit dem Daumen fokussieren und mit dem Zeigfinger nur noch auslöse. Das habe ich mir bei meiner D700 auch so eingestellt, bei der D90 war das nicht möglich. Außerdem habe ich hier 100 % Sucherabdeckung. Das ist das, was ich sonst nachträglich immer weggeschnitten hatte ;)

Auffällig ist auch das feststellbare und zweigeteilte Modusrad. Zum einen verstelle ich mir hier beim einschieben in die Colt-Tasche nicht meinen manuellen Modus zum anderen habe ich Schnellzugriff auf die verschiedenen Auslöse-Modi. Super!

Auch die + & – – Taste haben ihre Plätze getauscht. Jetzt ist alles so wie bei der D700. Also noch weniger Umgewöhnung.

Da ich ja ganz gerne auch mal eine Langzeitbelichtung mache ist für mich die Möglichkeit, den ISO-Wert auf nur 50 runterzustellen, klasse. Somit gewinne ich eine Blende und kann mit einer geschlossenen Blende an einem nebligen Nachmittag immerhin eine Belichtungszeit von 8 Sekunden erreichen, was für weichgezeichnetes Wasser vollkommen reicht. Hier fällt einem auch das neue Spigelvorauslösungsmenü ins Auge. Ich kann zwischen 1er, 2 & 3 Sekunden wählen. Bei wackligen Stativen ist 3 Sekunden sicher eine gute Wahl ;)

Die Lösung, auf den manuellen AF-Schalter noch einen Knopf zu setzen ist sehr gelungen. (ja, ich weiß, gab es alles schon an der D7000 aber für mich ists neu ;)). So kann ich schnell zwischen dem Continous & dem Single-Autofokus umstellen. Dabei fällt auf, das die Fokussierung im Live-View eine wahre Wohltat ist :D

Für mich leider, für D7000 Umsteiger zum Glück: Der Akku ist wie auch bei der D7000 der EN-EL15. Aber dafür kann ich meinen Intervall & Kabelfernauslöser über den GPS-Steckplatz weiternutzen. Bringt mir aber fast nix, da die D600 jetzt auch Zeitraffer und Intervalle kann ;)

Jetzt würde ich gerne nur noch das Potential der internen 16-Bit Verarbeitung und den 14-Bit Raws voll ausschöpfen (und das die Raws nicht verlustbehaftet gespeichert werden). Denn da liegt für mich, neben der höheren Auflösung zur D90 und der D700 (jeweils 12 MP), einer der Hauptaugenmerke. Gerade in den Tiefen und bei feinen Farbnuancen war die D90 nicht die beste…

Aber alles in allem war das Ding für mich eine gute Wahl. Jetzt bete ich nur noch, das Adobe recht bald mit einem Update rauskommt, damit ich die RAWS direkt in LR entwickeln kann. Jetzt gehe ich über den Umweg, dass ich sie in der Caputre-NX  Software von Nikon (60 Tage lang geht das gut, solange geht die Trial-Version und hat Adobe Zeit ;)) leicht vorbearbeite und dann in Lightroom als TIFF importiere. Geht aber nur mit dem Upgrade auf 2.3.4!

Bei dem Test habe ich wiederholt festgestellt, dass das 18 – 200 3.5 – 5.6 einfach nur ein Reisezoom ist – und es auch bleibt… Weil ich das Objektiv derzeit nur als DX-Version habe konnte ich gezwungenermaßen auch nur mit 10 MP fotografieren.

Nun aber zu den Bildern:

Kategorien:Home, TechnikenSchlagwörter: , , , , ,

4 comments

  1. Da wünsche ich Dir viel Spaß mit der Neuen. Ich bin allerdings gespannt, ob Du nicht auch die D700 ersetzt. Gibt es doch an der Neuen einiges, was sie nicht hat. Und andersrum bin ich mir da nicht sicher.
    LG Michel

  2. Jetzt bin ich dann mal auf deine ersten Ergebnisse übers RAW gespannt – ich war da bei der D800 im Vergleich zur D700 nämlich echt erstaunt… LR 4.2 ist ja raus, und somit soll die D600 auch unterstützt sein :)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: