Fotorucksacktest – ganz subjektiv (Kata 3N1-30 vs. Lowe Pro Vertex 300 AW)


Es muss mal wieder was neues her. Ideen für den Blog habe ich ja genug. Aber das schöne Wetter, die vielen Aufträge & Projekte, die einen immer einspannen halten einen doch ganz schön auf Trab. Aber was soll das Gejammer, es geht wenigstens was :) Und zum fotografieren (also rein zum Spaß) komm ich auch noch gelegentlich also kann es gar nicht so schlimm sein.

Nun aber zum Hauptthema: der Fotorucksack. Der Fotorucksack sollte aussen kompakt, innen riesig, wasserdicht, mit vielen kleinen und großen Fächern versehen sein und außerdem nicht viel kosten. Aber ich muss leider sagen, so etwas gibt es nicht. Deswegen hat mein Kata 3N1-30 zuwachs bekommen: den Lowe Pro Vertex 300 AW.

Der Kata 3N1-30

Wenn der Kata noch als schön praktisch und handlich durchgeht (also für einen Rucksack) dann ist der Lowe Pro der Kindersarg unter den Fotorucksäcken. Schaut auch irgendwie fast ein bisschen so aus ;). Aber was da alles reingeht ist unglaublich.

Aber schauen wir uns erstmal den Kata an. Gekauft habe ich ihn mir letzten Sommer, als ich noch mit der D90 und ein paar DX & FX-Objektiven unterwegs war. Ich dachte am Anfang, der würde ewig reichen. Weit gefehlt. Wer rechnen kann weiß, dass erst ein 3/4 Jahr rum ist und ich inzwischen Equipment habe, das 2 Rucksäcke füllt…

Der Rucksack ist wirklich klasse verarbeitet, hat oben ein Fach, bei dem man noch ein Getränk oder einen Nodalpunktadapter unterbringt, ein Regencape zum überziehen und die Möglichkeit, ihn als Sling-Rucksack zu nutzen (also mit nur einem Träger sodass man ihn jederzeit über die Schulter werfen kann und gut an die Kamera kommt). Paddy hat hierzu schon einen tollen Test verfasst.

Aber für eine Vollformatkamera mit Batteriegriff und drangeschraubten Sunsniper-Gurt ist er einfach nicht dick genug. Außerdem trägt man ihn nicht sonderlich lange an nur einem Gurt wenn sich neben der D700 noch das 24 – 70, das 70-200, der SB-900 und sonstiges Fotoequipment befindet. Das wird auf Dauer schwer….

Und nachdem ich den Rucksack eh nur verwende, um das Equipment an den Ort des Geschehens zu bringen, kann der auch gerne eine Nummer größer ausfallen:

Der Lowe Pro Vertex 300 AW

Ein Kumpel von mir wollte das Monstrum loswerden und ich wollte vergrößern. Perfekt. Also kurz zu ihm, Rucksack abgeholt, Geld dagelassen und voller Freude heim. Ich kam zwar die letzten zwei Tage nicht dazu das gute Ding zu bestücken aber schlussendlich habe ich es doch geschafft (man muss sich für sowas ja auch Zeit nehmen ;))

Und ich muss sagen: Schlecht für den Rücken, schlecht für den Geldbeutel, schlecht für den Assi –  doch leider geil :)

Schlecht für den Rücken: Vollbestückt reden wir hier über 14 Kilo Gesamtgewicht
Schlecht für den Geldbeutel: Es ist noch ein bisschen Platz für die ein oder andere gute Linse ;)
Schlecht für den Assi: der darf das Teil nämlich zukünftig tragen (oder so)

Aber: ich bringe echt mein komplettes Vollformat-Equipment unter. Ich kan das 14-24 stehend reinstellen, die D700 samt Batteriegriff und SniperStrap, das 70 – 200 schluckt der locker und neben ein paar Filtern und Extraakkus nimmt er derzeit auch noch den ein oder anderen Blitz auf. Und damit der Rücken vom Assi (oder meiner) geschont wird, gibt es verstellbare Trageriemen, einen Brust und einen Hüftgurt.

Zusätzlich hat der Lowepro versiegelte Nähte sodass er den einen oder anderen Schauer bestimmt abkann. Und was ich im praktischen Betrieb echt genial finde: ich habe für das Rückenteil extra noch eine „Regenhülle“ damit ich den Rucksack auch mal auf Nassen Boden legen kann. Ich kann ihn nämlich wie einen Koffer aufklappen und komme perfekt ans Equipment ran. Beim Kata musste ich immer ein bisschen fummeln, alles war beengt, und wenn der Rucksack mal am Boden lag und ich etwas aus dem Dachfach brauchte, ist der gesamte Inhalt erstmal auf den Boden gepurzelt.

Ganz am Rücken des Rucksacks befindet sich noch eine Stativhalterung, die auch sehr stabil konstruiert ist, aber ob das Manfrotto 055 das auch reingeht muss ich erst noch testen :) Rechts und links kann dann jeweils noch ein Einbeinstativ angebracht werden und dann bin ich aber gut bestückt.

Um zum Schluss zu kommen: Der Kata ist wirklich ein guter Rucksack und wird jetzt der „Zweitverwertung“ zugeführt. Und zwar als DX-Kamerarucksack für den schnellen Einsatz bzw. als Backup für die Hochzeit. Ausgerüstet mit der D90, dem 18 – 200, ein paar Filtern, dem Metz AF-58 Blitz, dem 50 1.8er, dem 10 – 24 und dem Nodalpunktadapter dürfte ich für alle Fälle gerüstet sein. Und der Rest ist im großen Bruder bestens verstaut. Der Preisunterschied? 114,00 € (Kata) zu 176,00 € (Lowepro).

Die nächsten Einsätze können also kommen :)

Hier noch ein paar Bilder vom Kata und dem Lowepro im Einsatz:

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